In unseren FAQs – also „frequently asked questions“ – versuchen wir laufend häufig gestellte Fragen, die z.B. auf unseren Infoabenden gestellt wurden, zu beantworten.

Du hast weitere Fragen? Dann schreib einfach ein Mail an mio@urbanupgrade.at

Gebäude allgemein

  • Wird das Gebäude barrierefrei sein?
    Ja, das gesamte Gebäude wird nach geltender Wiener Bauordnung vollständig barrierefrei errichtet werden.
  • Welcher Internetanschluss ist vorgesehen?
    Es wird voraussichtlich sowohl UPC als auch A1-Anschlüsse geben.

Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss / „Mikropiloten“

  • Für welche Arten von Gewerbe eignen sich die Mikropiloten bzw. für welche eignen sie sich dezidiert nicht?
    Die gewerberechtlichen Fragen sind von den einzelnen Gewerbetreibenden möglichst im Vorfeld zu klären. Im Rahmen des Urban Upgrade Prozesses wird es für Details dieser Belange ein Angebot einer fachlich kompetenten Beratung geben.
  • Wohin sind die kleineren und wohin die größeren Einheiten orientiert?
    Die kleineren Einheiten mit 25m² sind Richtung Sissy-Löwinger-Weg, die größeren Einheiten mit 35m² zur Bloch-Bauer-Promenade hin orientiert.
  • Besteht die Möglichkeit, eine Sanitäreinheit in den Lokalen einzubauen?
    Die Gewerbeeinheiten im EG teilen sich eine gemeinsame Sanitäreinheit. Diese wird versperrbar sein und verfügt über ein Behinderten-WC, sowie zwei geschlechtergetrennte WC-Einheiten. Zugang werden die Gewerbetreibenden des Hauses haben, sowie (temporär) die NutzerInnen der Stadtloggia und deren Kunden, Gäste bzw. BesucherInnen.
  • Besteht die Möglichkeit eines zweiten Wasseranschlusses in den Lokalen?
    Ein zweiter Wasseranschluss kann als Sonderwunsch installiert werden, die Kosten sind vom Mieter zu tragen. Solange es sich nur um ein Waschbecken handelt, haben wir noch bis ca. September Zeit.
  • Ist es möglich, in den Räumen im Erdgeschoss eine Zwischendecke einzuziehen?
    Laut derzeitigem Planungsstand beträgt die Raumhöhe in den Erdgeschosslokalen knapp über vier Meter. Durch die von den NutzerInnen hergestellten Möbeleinbauten kann selbstverständlich die volle Raumhöhe ausgenutzt werden. Bei Überlegungen zur Veränderung der Raumhöhe in einzelnen Bereichen ist die arbeitsrechtliche Mindesthöhe eines Raumes von 2,10m zu berücksichtigen.
  • Wird es die Möglichkeit eines Starkstromanschlusses geben?
    Grundsätzlich besteht die Möglichkeit für jede Gewerbe- und Büroeinheit im Erdgeschoss einen eigenen Starkstromanschluss (max. 40kW) vorzusehen. Jedoch muss im Detail geprüft werden, wo und vor allem zu welchem Planungsstand der Sonderwunsch erfolgt.
  • Gibt es eine Auflage, die gesamte Tiefe des Raumes nutzen zu müssen?
    Den Gewerbetreibenden obliegt es selbst, wie sie den Raum nutzen.
  • Wie werden die Lokale belüftet?
    Derzeit ist eine manuelle Belüftung mittels öffenbarer, 1-flügeliger Fensterflächen in den Hofbereich vorgesehen. Nach derzeitigem Planungsstand ist (noch) ein Anschluss für eine Klimaanlage in den Mikrolokalen vorgesehen. Zusätzlich ist eine manuelle Lüftung durch Öffnen der straßen- und hofseitigen Türen möglich
  • Wie werden die Lokale beheizt?
    Die Lokale werden über Deckenstrahlerheizungen in der abgehängten Decke beheizt. Dadurch wird die Raumhöhe um ca. 10cm verringert, die Glasfronten bleiben frei von Heizkörpern.
  • Besteht die Möglichkeit, einen Gastgarten im Außenbereich umzusetzen?
    Ja, diese Möglichkeit besteht grundsätzlich. Ein drei Meter breiter Außenbereich vor dem Gebäude ist zum Großteil Allgemeinfläche und gehört zum Grundstück. Die Nutzung muss jedoch noch mit dem Bauträger abgestimmt werden. Ob der Betrieb eines „Gastgarten“ definitiv möglich ist, wird noch ebenso geklärt, wie die Frage, ob durch die Nutzung zusätzliche Kosten entstehen.
  • Besteht die Möglichkeit, den Raum in der Arkade für das Ausstellen von Waren zu nutzen?
    Ja, der Bereich in der Arkade vor der jeweiligen Gewerbeeinheit ist auf Grund der Raumhöhe dafür vorgesehen, so lange die Durchgängigkeit gewährleistet ist.
  • In welche Richtung geht die Arkade?
    Die Arkade ist entlang des Sissy-Löwinger-Wegs und der Bloch-Bauer-Promenade geführt.
  • Welche Öffnungszeiten sind für die Lokale möglich?
    Die betrieblichen Öffnungszeiten werden laut Hausordnung zwischen 6:00 und 22:00 Uhr festgesetzt sein. Sonntagsöffnungszeiten wären gesondert mit der Hausverwaltung zu klären.
  • Wird es Einlagerungsräume geben? Werden diese beleuchtet werden?
    Den Erdgeschoss-Lokalen werden Einlagerungsräume im Untergeschoß zugeordnet werden. In den Gangbereichen wird es Beleuchtungskörper geben. Mieter müssten bei Bedarf auf ihre Kosten einen Stromanschluss und Zähler einrichten.
  • Wie werden die Oberflächen ausgeführt? Welchen Bodenbelag wird es geben?
    Der Bodenbelag der Erdgeschoss-Lokale wird in Gussasphalt ausgeführt, farblich in dunkelgrau bis schwarz. Grundsätzlich laufen allerdings noch die Verhandlungen mit den Baufirmen, daher können sich die Ausstattungen noch ändern. Die Betonsteine des Außenbereiches am Vorplatz vor dem Haus werden in der Stadtloggia und im Foyer weitergeführt.
  • Wie hoch ist die maximale Verkehrslast für die Gewerbeeinheiten?
    In der Konzipierung und Berechnung des Gebäudes wurde mit Belastungen gerechnet, die auch eine Nutzung als Werkstatt ermöglichen sollen. Die maximale Nutzlast beträgt demnach 300 kg/m².
  • Ist der Betrieb eines Pop-Up Stores denkbar?
    Ja, wenn es einen Betreiber und ein Konzept dafür gibt. Grundsätzlich ist vorgesehen, die Lokale unbefristet zu vergeben. Im Mietvertrag selbst kann nur ein Mieter angeführt werden. Eine Untervermietung ist nicht gestattet.
  • Mit welcher Frequenz ist im Innenhof des Hauses mit dem großen Baum zu den Nachbarbauplätzen zu rechnen?
    Laufkundschaft im klassischen Sinne ist eher entlang der Promenade sowie des Sissy-Löwinger-Wegs zu erwarten. Aufgrund der geplanten Erdgeschossnutzungen der Nachbarbauplätze “Am Park” (Bauplatz 17B) und “Gleis 21” (Bauplatz 17C), mit denen wir uns den Innenbereich ohne Zäune teilen, ist jedoch auch hier mit einer vermutlich etwas spezielleren Kundschaft zu rechnen (Veranstaltungsraum für ca. 100 Personen, Medienwerkstatt, Musikschule, Tanzstudio). Nähere Informationen zu den Nachbarbauplätzen gibt es auf der Website der Gebietsbetreuung bzw. des Stadtteilmanagements Sonnwendviertel: http://www.gbstern.at/projekte-und-aktivitaeten/stadtteilmanagement-sonnwendviertel/projekte-im-sonnwendviertel  Die Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss sind jedenfalls beidseitig begehbar, also sowohl von der stärker frequentierten Straßen- als auch von der ruhigeren Innenhofseite.

Gewerbeeinheiten in den Obergeschossen

  • Wie werden die Oberflächen in den Gewerbeeinheiten der oberen Geschosse ausgeführt? Welchen Bodenbelag wird es geben?
    Die Decken aus Stahlbeton werden verspachtelt und weiß gestrichen. In den Obergeschossen ist derzeit geöltes Industrieparkett vorgesehen. Grundsätzlich laufen allerdings noch die Verhandlungen mit den Baufirmen, daher können sich die Ausstattungen noch ändern.
  • Gibt es einen Finanzierungsbeitrag für die Gewerbeeinheiten im Obergeschoss?
    Ja, der Finanzierungsbeitrag beträgt in den Obergeschossen 150 Euro pro Quadratmeter.

Stadtloggia

  • Wer hat Zugang zur Stadtloggia?
    Grundsätzlich soll die Stadtloggia der gesamten Hausgemeinschaft zur Verfügung stehen. Die Frage, wie der Zugang geregelt werden soll, ist im Verlauf des Prozesses zu klären. Chipkartensystem ist jedenfalls keines vorgesehen.
  • Wir die Stadtloggia anmietbar sein?
    Die Stadtloggia soll voraussichtlich für die gesamte Hausgemeinschaft nutzbar sein, ohne dass für die Nutzung zusätzliche Kosten entstehen.
  • In welche Richtung ist die Stadtloggia orientiert?
    Die Stadtloggia liegt an der Kreuzung Sissy-Löwinger-Weg und Bloch-Bauer-Promenade und ist nach Norden orientiert. Auf dem Übersichtsplan ist dies über den blau angelegten Bauplatz C.17.A erkennbar:
    http://www.gbstern.at/projekte-und-aktivitaeten/stadtteilmanagement-sonnwendviertel/projekte-im-sonnwendviertel

Gemeinschaftsflächen

  • Besteht die Möglichkeit, die Dachterrasse bzw. den Gemeinschaftsraum im 4. Obergeschoss temporär oder auch regelmäßig für Veranstaltungen in Kombination mit einer Gewerbenutzung zu nutzen?Der Gemeinschaftsraum sowie die Dachterrasse sind Gemeinschaftsflächen des gesamten Hauses und kann in der Regel nicht gewerblich genutzt werden. Eine Nutzung muss jedenfalls im Einvernehmen mit den Interessen der Hausgemeinschaft abgestimmt werden. Auf etwaige Ruhezeiten und keine belästigende Lärmentwicklung ist jedenfalls Rücksicht zu nehmen bzw. eignet sich die Stadtloggia dafür bestens.
  • Wird es eine Waschküche geben?
    Im Keller wird eine Waschküche vorgesehen sein, ausgestattet mit zwei Waschmaschinen und zwei Trockenmaschinen. Vorgesehen ist derzeit ein Wertkartensystem, hier ist man derzeit auf der Suche nach einer geeigneten, ausführenden Firma.